- 1: Projektidee.
- 2: Betreuungssystem.
- 3: Klinische Studie.
- .
- ••• 4.1: Herzschwäche.
- 4.2: ••• Leben mit Herzschwäche.
- 4.3: ••• Leitliniengerechte Therapie.
- 4.4: ••• Gruppe Standard-Therapie.
- 4.5: ••• Gruppe Telemedizin.
- 5: Presse.
- 6: Publikationen.
- 7: Fragen & Antworten.
- 8: Dokumente.
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Was bedeutet Herzschwäche?

- Herzschwäche-Patient mit Luftnot (Bild: AstraZeneca)
Herzschwäche bedeutet, dass das Herz in seiner Pumpleistung eingeschränkt ist. Der Fachbegriff dafür lautet „Herzinsuffizienz“.
Mediziner sprechen oft von einer links-ventrikulären Ejektionsfraktion (LV-EF, also "Auswurfleistung" der linken Herzkammer), um die Herzschwäche zu beschreiben. Bei einem normalen, gesunden Herz liegt der Wert bei rund 60%, d.h. das Herz pumpt bei jedem Herzschlag mehr als die Hälfte seiner Blutmenge weiter. Liegt die Auswurfleistung z.B. nur bei 30%, wird entsprechend ein geringerer Anteil pro Herzaktion weitertransportiert. Bei körperlicher Belastung ist es für ein schwaches Herz dann schwieriger, den Körper ausreichend mit Blut bzw. Sauerstoff zu versorgen. Das äußert sich in körperlichen Beschwerden, wie Atemnot oder Erschöpfung.
Wenn die zu transportierende Blutmenge die Pumpleistung des Herzens Überschreitet, kommt es zu einem Rückstau von Flüssigkeit im Körper, z.B. in die Lunge (Lungenödem oder auch „Wasser in der Lunge“) oder in die Beine (Beinödem oder auch „Wasser in den Beinen“, „dicke Beine“). Um diese gefährlichen Symptome zu vermeiden, hat Ihnen Ihr behandelnder Arzt vielleicht eine tägliche Trinkmengenbeschränkung verordnet, in der Regel in Kombination mit einer entwässernden Medikation (Diuretikum oder auch „Wassertablette“).
Es gibt verschiedene Ursachen für das Entstehen einer Herzschwäche. Am häufigsten liegen eine koronare Herzerkrankung (KHK) und ein dauerhafter Bluthochdruck (arterieller Hypertonus) zugrunde. Weitere (seltenere) Ursachen sind Herzinfarkte, Herzmuskelentzündungen durch Virusinfekte oder auch toxische Schädigungen.
Eine sehr informative Innternetseite zum Thema Herzschwäche finden Sie unter www.heartfailurematters.org (Seite ist auf Deutsch). In animierten Filmen wird die Herzschwäche anschaulich erklärt, und Betroffene berichten von ihrem Alltag seit der Diagnose "Herzschwäche".
Einen leicht verständlichen Patientenratgeber bietet das "Kompetenznetz Herzinsuffizienz" (KNHI) an. Dieser kann über www.knhi.de/Kompetenznetz/Infomaterial/Patientenratgeber.jsp bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
