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Studienziele

Blutdruckmessung am OberarmNeue medizinische Therapieverfahren setzen sich durch, wenn sie im Vergleich zur herkömmlichen Therapie a) medizinisch gleichwertig sind bei geringeren Kosten oder b) sich als medizinisch überlegen erweisen bei gleichen oder nur gering höheren Kosten. Auch bei telemedizinischen Betreuungssystemen muss sich erst herausstellen, ob sie im Vergleich zu bisherigen Therapiestandards einen echten Mehrwert haben.
Antworten auf diese Fragen können nur klinische Studien finden, die höchsten wissenschaftlichen und methodischen Standards genügen. Eine internationalen Studie („TEN-HMS-Studie“) unter Leitung des Kardiologen John Cleland gelang 2005 erstmals der Nachweis, dass Telemedizin in Ergänzung zur Standardtherapie den bisherigen Therapieformen medizinisch überlegen ist und sogar Kosten senken kann. Doch sie ist nur sehr begrenzt auf Deutschland übertragbar.
Die Studie TIM-HF ("Telemedical Interventional Monitoring in Heart Failure") von „Partnership for the Heart“ stellt deshalb das neue Telemedizin-System wissenschaftlich auf den Prüfstand. Hilft es den Menschen, die an Herzschwäche leiden, tatsächlich?
Hauptkriterium zur Erfolgskontrolle („primärer Endpunkt“) ist die Mortalität (Sterblichkeit). Dabei werden die beiden Studiengruppen „Standardtherapie“ und „Telemedizin“ miteinander verglichen. Doch auch weitere Fragen werden beantwortet, zum Beispiel: Wird durch telemedizinische Betreuung ergänzend zur Standardtherapie

 

  • die Lebensqualität der Patienten erhöht
  • die Zahl und Dauer von Krankenhausaufenthalten reduziert und
  • die Wirtschaftlichkeit der Therapie verbessert?

Haben Sie Fragen? Gern können Sie sich an die wissenschaftlichen Leiter der Studie wenden.
Ihre Ansprechpartner:

Univ.-Prof. Dr. med. Friedrich Köhler (für den Raum Berlin/ Brandenburg)
+49 30 450 514 112
friedrich.koehler[at]charite.de

 

Dr. med. Michael Schieber (für den Raum Baden-Württemberg)

+49 711 8101 3450

michael.schieber[at]rbk.de