•••Schriftgröße:
Kontakt•••Impressum•••Sitemap ••• English
 
Kontakt zum TMZ-Arzt:
0180 22 55 115
(0,06 € /Anruf, Mobilfunk ggf. abweichend)

Elektronische Patientenakte

Ein Blick auf die elektronische Patientenakte im TMZ Berlin an der Charité (Bild: BMWi/ Next Generation Media).

In der elektronischen Patientenakte (ePA) werden alle medizinischen Daten des Patienten gespeichert. So kann man sehen, wo der Patient wohnt, wer sein betreuender Arzt ist, welche Rettungsstelle sich in seiner Nähe befindet und wen man im Notfall anrufen kann, wenn der Patient selbst nicht erreichbar ist. Auch der Medikamentenplan, weitere

Erkrankungen des Patienten und Arztbriefe z.B. von früheren Krankenhausaufenthalten können in der ePA gespeichert werden. Ebenso umfasst sie ein Hausnotrufsystem: Wenn ein Patient an seinem Notrufgerät zuhause den "roten Knopf" drückt, ist er umgehend mit dem TMZ verbunden. Dort sieht man auf dem Bildschirm gleich, wer den Notfall meldet, und kann sich über einen Lautsprecher unkompliziert in der Wohnung des Patienten verständigen.

Sobald der Patient seine täglichen Messungen gemacht hat, gehen alle Daten ohne Zeitverzögerung in die Akte dieses Patienten ein. Damit der Arzt über die neuen Messungen informiert wird, erscheint anschließend eine neue Aufgabe in einer Aufgabenliste. Diese wird täglich zeitnah abgearbeitet. Der Arzt befundet das EKG des Patienten, der Pfleger die anderen Messwerte (Blutdruck, Gewicht, Selbsteinschätzung). Gemeinsam wird dann ein täglicher Gesamtbefund zu diesem Patienten erstellt.

Da alle Daten schnell verfügbar sind, kann man auch im Notfall alle wichtigen Daten schnell einsehen. In der ePA lässt sich der Arzt bei Bedarf auch ein Echtzeit-EKG des Patienten (die "EKG-Dauermessung") und die aktuelle Sauerstoffsättigung seines Blutes anzeigen, falls sich der Patient unwohl fühlt. Diese technisch hochkomplexen Funktionen erlauben eine schnelle Beurteilung, ob sich bei dem Patienten eine Komplikation ankündigt.


Die ePA kann nur vom medizinischen Personal des TMZ eingesehen werden und genügt den hohen Ansprüchen an Datensicherheit und Datenschutz, die für medizinische Daten gesetzlich vorgeschrieben sind. Dafür ist das System mit einem Zertifikat des Berliner Datenschutzbeauftragten ausgezeichnet worden.